Vorstellung (Forum)

GabiK, Freitag, 07. September 2007, 17:08 (vor 4063 Tagen)

Ich heisse Gabi, und bin 37 Jahre alt. Ich habe 3 Kinder, und wohne im Aussenbezirk von Washington, DC. Vor 5 Jahren hatte ich eine Kopfverletzung (erklaert wahrscheinlich viel! ;o)) und beim MRT hat man alte, schwache weisse Flecken/Herde gefunden, aber da ich keinerlei Symptome hatte, hat der Chefarzt der Neurologie gemeint, ich soll mir keine Gedanken machen. Aber trotzdem sollte ich einmal im Jahr ein MRT machen lassen, um zu sehen, ob sich etwas veraendert. Ich bin hoffnungsloser Optimist und habe mir auch wirklich (!) keine grossen Gedanken gemacht. Die Folge MRTs blieben unveraendert.

Im Mai 2004 hatte ich dann einseitige Sehnerventzuendung (optic neuritis). Der Augenarzt fragte, ob ich noch andere medizinische Probleme haette, von denen er wissen sollte, und ich habe ihm dann, so nebenbei, von den MRT Flecken erzaehlt, und dass es zum Beispiel MS sein koennte, aber da ich ja noch nie Symptome hatte... "Jetzt haben Sie ihr Symptom!" hat er mir an den Kopf geknallt. Ich war fix und fertig ung ging sofort zur Neurologischen Abteilung und die Neurologin meinte, ich sollte sofort im Krankenhaus bleiben und Kortison nehmen, damit die ON wieder abheilt. Mein Mann war aber gerade auf Geschaeftsreise und ich konnte meine 3 Kinder ja nicht alleine zu Hause lassen. Also ging ich wieder heim. Am naechsten Tag rief die Neurologin bei mir an, und meinte, dass sie mit einem anderen Neurologen meinen Fall besprochen hat, und sie zu dem Ergebniss kamen, dass meine ON nicht schlimm genug waere, die Nebenwirkungen des Kortisons "wett" zu machen. Nach zwei Wochen war mein Auge ohne jegliche Medikamente wieder vollkommen normal. Im Nachhinein war ich sehr froh, dass mein Mann gerade am Tag der Diagnose auf Geschaeftsreise war! Sonst haette sie mich damals dort behalten und ich haette Kortison bekommen.

Sie hatten dann verschiedene Tests durchgefuehrt und manche waren positiv und andere wieder negativ. Deshalb die Diagnose "wahrscheinliche MS". Ich sollte aber trotzdem sofort mit einem Interferon anfangen. Je frueher, desto besser!

Vor 5 Jahren hatte einer meiner Zwillings-Jungs Augenkrebs und ich hatte mich damals mit Hilfe des Internets ueber diese Art von Krebs gruendlich informiert. Damals habe ich sehr von meinem angelernten Fachwissen profitiert und ich wollte das natuerlich mit meiner MS auch so machen. Also habe ich jegliche Medikamente erst mal abgelehnt und mich im Internet schlau gemacht. Monatelang habe ich alle moeglichen Buecher und Artikel ueber MS gelesen. Habe mit andern Leuten im Internet ueber Medikamente und Diaeten diskutiert und stoss dann irgendwann mal auf LDN. Ich ging dann in die LDN Foren und stellte viele Fragen und bekam auch viele Antworten. Ich war begeistert von den Erfahrungsberichten anderer und wusste, dass ich zuerst LDN ausprobieren wuerde. Aber ich war noch nicht 100% davon ueberzeugt, dass ich wirklich MS hatte, da ON in 60% der Faelle nichts mit MS zu tun hat (angelerntes Fachwissen! ;o))

Als ich dann an Halloween 2005 merkte, dass meine Fuesse und meine Beine zu kribbeln anfingen, wusste ich aber, dass ich MS hatte.

Als ich darauf hin meiner Neurologin von LDN erzaehlte und nach einem LDN Rezept fragte, hat sie mich als unwissend und toericht hingestellt. Und ich bekam von ihr kein LDN Rezept! Und sie verlor eine Patientin!

Mein Hausarzt war mit ausfuehrlichen Informationen leicht von LDN ueberzeugt und ich bekam ein Rezept und nahm meine erste LDN Kapsel am 1. Dezember 2005.

Im ersten Monat mit 3mg LDN hatte ich verstaerkte Symptome und wollte schon fast die Flinte ins Korn werfen, aber die Leute auf dem Forum haben mich ermutigt. Und vor allem Dr. Skip! Ich rief ihn immer mal an, wenn es nicht so toll klappte und er hat mich regelrecht an die Hand genommen und mich durch die erste schwere Zeit begleitet. Wir sind heute richtig gute Freunde, und ich verdanke ihm viel!

Nach 2 Monaten LDN ging ich auf 4,5mg hoch und nach erneuten anfaenglichen Symptomverstaerkungen, merkte ich nach ca. 3 oder 4 Monaten, dass alle (!) bisherigen Symptome weg waren. Meine Fuesse waren nicht mehr kalt und kribbelig, meine Beine waren wieder kraeftig, meine Haende waren auch wieder warm, mein L'Hermite Syndrom war weg, ich hatte mehr Energie....

Ich konnte es gar nicht fassen.

Im April 2006 wurde die LDN Konferenz direkt vor meiner Nase in Washington, DC gehalten. Ich habe an meinem eigenen Koerper die Wirkung von LDN gesehen, aber ich wollte trotzdem noch mehr ueber LDN lernen und erfahren. Also ging ich hin.

Da waren nicht nur Patienten wie ich, sondern vor Allem "richtige" Aerzte, die seit Jahren LDN verschreiben und ueber ihre Erfahrungen berrichteten. Die Aerzte waren alle total von LDN und den moeglichen Einsatzgebieten begeistert. "LDN ist das beste neue Medikament seit ueber 50 Jahren!"

Ich war nach der Konferenz noch mehr begeistert und 100% ueberzeugt. Es ist eine Sache, durch Unbekannte im Internet von LDN zu hoeren oder von verschiedenen Patienten, die LDN seit vielen Jahren nehmen, und Aerzten, die wirklich vor dir stehen, die Informationen zu bekommen.

Also habe ich mir dann auch irgendwann einmal vorgenommen, das LDN "weiter zu reichen". Anderen Leuten davon zu erzaehlen und damit das was mir an Gutem widerfahren ist weiterzugeben.

So nach dem Thema "What goes around, comes around" oder "Pay it forward!"

Also, dass war also meine Geschichte. So far so good bzw. GREAT!

GabiK


Re: Vorstellung

GabiM ⌂, Freitag, 07. September 2007, 19:38 (vor 4063 Tagen) @ GabiK


Als Antwort auf: Vorstellung von GabiK am 07. September 2007 17:08:02:


Hallo GabiK,

ich hab mir erlaubt deine Vorstellung ins Wiki zu übertragen...wenn du Fragen dazu hast maile mich ruhig an..
schön das sich jetzt hier was rührt...

So long

GabiM (die andere Hälfte von TOM)


meine HP

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum