Frage Begzügl. Beschaffung von LDN (Forum)

konny44, Montag, 09. Januar 2012, 21:02 (vor 2140 Tagen)

Hallo Liebe "LDN Gemeinde",

meine Mutter hat seit einigen Jahren eine Diagnose MS und auch diverse Symptome, hat aber vor wenigen Monaten Interferon Spritzen abgesetzt. Nun bin ich vor einiger Zeit im Internet auf LDN gekommen und habe mich schon recht ausgiebig informiert. Wir haben nun auch das relativ neue Buch von Josef Pies bestellt und größtenteils gelesen. Anscheinend das erste deutschsprachige Buch zum Thema LDN überhaupt. Es gibt dort etwas weiter hinten im Buch auch ein Kapitel "Bezugsquellen für LDN" und zu diesem Thema hätten wir ein paar Fragen wozu uns vielleicht hier im Forum etwas zur Klärung geholfen werden kann.

Ich fasse mal kurz zusammen welche Möglichkeiten der Beschaffung in dem Kapitel von Josef Pies erwähnt werden.

1. Naltrexon aus dem Ausland besorgen. Z.B. von "Mexican Drug Stores". Kosten wären z.B. 110 Euro für einen ganzen Jahresvorrat.

2. Andere Möglichkeit: Bezug von LDN über "e-med Private Medical Services Ltd." in ENGLAND. Einmalige Registrierung als Mitglied dort notwenigig (20 Pfund), Rezeptausstellung plus weitere Gebühren etc.


Die andere dritte Möglichkeit LDN zu beschaffen wäre es - nehme ich mal an - LDN sich von einem Arzt verschreiben zu lassen. Allerdings stellt sich uns hier die Frage ob das in Angesicht der "e-med Möglichkeit" aus England überhaupt sinnvoll wäre es über ne Rezeptausstellung bei einem Arzt zu versuchen>

Vielleicht hat jemand hier dazu ein paar Tipps oder Hinweise.
Es würde uns freuen und auch weiterhelfen.


freundliche Grüße

Frage Begzügl. Beschaffung von LDN

qedchris, Dienstag, 10. Januar 2012, 12:41 (vor 2140 Tagen) @ konny44

Hallo.
Zunächst dachte ich, dass es gut sei etwa Revia von einer
online-Apotheke zu bestellen.
Der Absender hat den Versand jedoch zurückgerufen, da er davon überzeugt
war,dass die Sendung vom deutschen Zoll gestoppt wird.
Dann habe ich mich an e-med gewandt.
Nach Einsendung der Diagnose (SPMS) erhielt ich die Verordnung, mit
der ich bei Dicksons Chemist in Glasgow LDN seit 08/11 ordere.
Inklusive Versand sind das so 28€/Monat.
Einen großen "Durchbruch" konnte ich noch nicht bemerken, halte aber
erstmal damit durch.
Gruß
Christian


» Hallo Liebe "LDN Gemeinde",
»
» meine Mutter hat seit einigen Jahren eine Diagnose MS und auch diverse
» Symptome, hat aber vor wenigen Monaten Interferon Spritzen abgesetzt. Nun
» bin ich vor einiger Zeit im Internet auf LDN gekommen und habe mich schon
» recht ausgiebig informiert. Wir haben nun auch das relativ neue Buch von
» Josef Pies bestellt und größtenteils gelesen. Anscheinend das erste
» deutschsprachige Buch zum Thema LDN überhaupt. Es gibt dort etwas weiter
» hinten im Buch auch ein Kapitel "Bezugsquellen für LDN" und zu diesem
» Thema hätten wir ein paar Fragen wozu uns vielleicht hier im Forum etwas
» zur Klärung geholfen werden kann.
»
» Ich fasse mal kurz zusammen welche Möglichkeiten der Beschaffung in dem
» Kapitel von Josef Pies erwähnt werden.
»
» 1. Naltrexon aus dem Ausland besorgen. Z.B. von "Mexican Drug Stores".
» Kosten wären z.B. 110 Euro für einen ganzen Jahresvorrat.
»
» 2. Andere Möglichkeit: Bezug von LDN über "e-med Private Medical Services
» Ltd." in ENGLAND. Einmalige Registrierung als Mitglied dort notwenigig (20
» Pfund), Rezeptausstellung plus weitere Gebühren etc.
»
»
» Die andere dritte Möglichkeit LDN zu beschaffen wäre es - nehme ich mal an
» - LDN sich von einem Arzt verschreiben zu lassen. Allerdings stellt sich
» uns hier die Frage ob das in Angesicht der "e-med Möglichkeit" aus England
» überhaupt sinnvoll wäre es über ne Rezeptausstellung bei einem Arzt zu
» versuchen>
»
» Vielleicht hat jemand hier dazu ein paar Tipps oder Hinweise.
» Es würde uns freuen und auch weiterhelfen.
»
»
» freundliche Grüße

Frage Begzügl. Beschaffung von LDN

Silvia ⌂ @, England, Dienstag, 10. Januar 2012, 19:10 (vor 2139 Tagen) @ konny44

Hallo

Ich glaube, dass es das Beste ist, wenn man zusammen mit seinem eigenen Arzt die LDN-Therapie angehen kann. Dieser kann auch das Rezept ausstellen. Da die volle Dosis Naltrexon (Nemexin in D und A (glaube ich), Naltrexin in CH)patentiert und für andere Zwecke zugelassen ist, kann jeder verständige Arzt Naltrexon "off-label" verschreiben. (Eine Praxis, die in grosser Vielfalt angewendet wird) Wenn der Arzt dann 50mg Tabletten verschreibt, kann der Patient diese selber ganz einfach in LDN verwandeln (Angaben dazu auf dieser Homepage in Englisch und auf ldnhilft.org in Deutsch)Obwohl ich das Buch von Dr. Pies sehr schätze, will ich darauf aufmerksam machen, dass sein Buch vorallem auf Uebersetzungen aus dem englischen/amerikanischen Raum beruht und vieles geht einige Jahre zurück. In den letzten paar Jahren ist viel diskutiert und erfahren worden, das noch nicht im Buch erschienen ist und zwar, dass die Tageszeit der Einnahme nicht wichtig ist (es hiess immer zwischen 9 abends und 3morgens) und dass die Dosis auch viel kleiner als 4.5mg sein kann. (4.5mg wird oft als ideale Dosis angepriesen, diese Einstellung ist aber überaltert) Jeder Mensch ist ein Unikat und so muss die Dosis herausgefunden werden. Tief anfangen und langsam erhöhen, nicht öfters als einmal pro 24 Stunden, scheint generell die Angabe zu sein.
Deiner Mutter alles Gute, lass dich aufs LDN ein, es schadet nicht und vielleicht nützt es sehr viel. Ich nehme es nun seit 3 Jahren und werde niemehr freiwillig aufhören damit.

--
Grüsse Silvia

Frage Begzügl. Beschaffung von LDN

qedchris, Donnerstag, 12. Januar 2012, 06:36 (vor 2138 Tagen) @ Silvia

Hallo.
Das hört sich gut an, aber ich habe den passenden Arzt dazu noch nicht oder den Arzt noch nicht überzeugen können.
Bei den Schwankungen im Befinden, die ich so habe, halte ich es für schwierig,
das ganz auf LDN zurückzuführen.
Ich erahne allerdings eine starke Beziehung, denn meine Beweglichkeit und Kraft ging nach 9tägiger unregelmäßiger Einnahme doch erschreckend zurück und
nimmt jetzt mit geregelten 5ml/Tag wieder zu.
Ich sehe wiklich medikamentös nichts Vergleichbares und halte mich daran; Deine Berichte lesen sich so doch recht überzeugend und ermutigen zur Nutzung von LDN.

Gruß
Christian

Berlin

PeterPan61, Donnerstag, 12. Januar 2012, 10:20 (vor 2138 Tagen) @ qedchris

Hallo,
ein Bekannter von mir sucht einen Neuro in Berlin, der gegenüber LDN und 4-AP positiv eingestellt ist und das verschreibt.
Weiß da jemand was>
LG Peter

Berlin

PeterPan61, Mittwoch, 21. März 2012, 17:00 (vor 2068 Tagen) @ PeterPan61

Ich habe mal in der Fauerbach Apotheke nachgefragt. Und der nette Herr Werum hat die Rezepte durchsucht.

Und so hat er auch zwei Ärze gefunden die LDN verschreiben.

Dipl.med Bärbel Daskaloff
Schrobsdorfstr. 30
12623 Berlin
Tel.: 56700422

Dr. Natalie Bröckerbaum
Oraniendamm 6-10
13469 Berlin
Tel.: 4169925

Ich wünsche viel Erfolg
Peter

Frage Begzügl. Beschaffung von LDN

konny44, Dienstag, 17. Januar 2012, 22:24 (vor 2132 Tagen) @ Silvia

danke schonmal für Eure Antworten.
Leider hat meine Mutter erst für Ende März einen neuen Termin bei ihrem Neurologen bekommen. Das ist eine sehr lange Wartezeit. Die Überlegung ist nun ob es vielleicht eine Chance gibt dass auch irgendein (Haus-)arzt ihr Naltrexon verschreibt.
Wie gesagt, das Buch über LDN (in Deutsch) haben wir und könnten wir dem Arzt auch vorlegen.

Meint es gibt eine Chance dass auch ein Hausarzt LDN bzw. Naltrexon verschreibt>


Liebe Grüße
Rolf


» Hallo
»
» Ich glaube, dass es das Beste ist, wenn man zusammen mit seinem eigenen
» Arzt die LDN-Therapie angehen kann. Dieser kann auch das Rezept
» ausstellen. Da die volle Dosis Naltrexon (Nemexin in D und A (glaube
» ich), Naltrexin in CH)patentiert und für andere Zwecke zugelassen ist,
» kann jeder verständige Arzt Naltrexon "off-label" verschreiben. (Eine
» Praxis, die in grosser Vielfalt angewendet wird) Wenn der Arzt dann 50mg
» Tabletten verschreibt, kann der Patient diese selber ganz einfach in LDN
» verwandeln (Angaben dazu auf dieser Homepage in Englisch und auf
» ldnhilft.org in Deutsch)Obwohl ich das Buch von Dr. Pies sehr schätze,
» will ich darauf aufmerksam machen, dass sein Buch vorallem auf
» Uebersetzungen aus dem englischen/amerikanischen Raum beruht und vieles
» geht einige Jahre zurück. In den letzten paar Jahren ist viel diskutiert
» und erfahren worden, das noch nicht im Buch erschienen ist und zwar, dass
» die Tageszeit der Einnahme nicht wichtig ist (es hiess immer zwischen 9
» abends und 3morgens) und dass die Dosis auch viel kleiner als 4.5mg sein
» kann. (4.5mg wird oft als ideale Dosis angepriesen, diese Einstellung ist
» aber überaltert) Jeder Mensch ist ein Unikat und so muss die Dosis
» herausgefunden werden. Tief anfangen und langsam erhöhen, nicht öfters als
» einmal pro 24 Stunden, scheint generell die Angabe zu sein.
» Deiner Mutter alles Gute, lass dich aufs LDN ein, es schadet nicht und
» vielleicht nützt es sehr viel. Ich nehme es nun seit 3 Jahren und werde
» niemehr freiwillig aufhören damit.

Frage Begzügl. Beschaffung von LDN

Silvia ⌂ @, England, Dienstag, 17. Januar 2012, 22:58 (vor 2132 Tagen) @ konny44

» Meint es gibt eine Chance dass auch ein Hausarzt LDN bzw. Naltrexon
» verschreibt>

Ich glaube, dass die Chance beim Hausarzt einiges grösser ist als beim Neurologen. Am Besten gut informiert sein und für alle möglichen Einwendungen Gegenargumente bereithalten. Sachliche, nicht emotionelle. (zum Beispiel: Naltrexon ist legal, es macht nicht abhängig, es gibt vom LDN keine permanenten Schäden, niemand ist je an LDN gestorben (im Gegensatz zu Tysabri und zahlreiche Pharmamedikamente))
Good luck!

Grüsse Silvia

Frage Begzügl. Beschaffung von LDN

konny44, Mittwoch, 18. Januar 2012, 17:21 (vor 2131 Tagen) @ Silvia

das klingt schonmal nicht schlecht.
Also ich denke meine Mutter wird es in relativ kurzer Zeit bei ihrem Hausarzt mal versuchen.

Was mich noch interessieren würde. Warum liegen die Chancen bei einem Hausarzt höher als bei einem Neurologen>


Grüße
Rolf

» » Meint es gibt eine Chance dass auch ein Hausarzt LDN bzw. Naltrexon
» » verschreibt>
»
» Ich glaube, dass die Chance beim Hausarzt einiges grösser ist als beim
» Neurologen. Am Besten gut informiert sein und für alle möglichen
» Einwendungen Gegenargumente bereithalten. Sachliche, nicht emotionelle.
» (zum Beispiel: Naltrexon ist legal, es macht nicht abhängig,
» es gibt vom LDN keine permanenten Schäden, niemand ist
» je an LDN gestorben (im Gegensatz zu Tysabri und zahlreiche
» Pharmamedikamente))
» Good luck!
»
» Grüsse Silvia

Frage Begzügl. Beschaffung von LDN

TOM ⌂, 93197 Zeitlarn/Regendorf, Mittwoch, 18. Januar 2012, 17:33 (vor 2131 Tagen) @ konny44

Hi Rolf,

» Was mich noch interessieren würde. Warum liegen die Chancen bei einem
» Hausarzt höher als bei einem Neurologen>
»
»
» Grüße
» Rolf

... vielleicht weil Hausärzte das Ganze nicht sooo "wissenschaftlich" und durch zig Studien abgesichert sehen (>) ...

Ich würde es auch beim Hausarzt versuchen ..

So long


TOM

Frage Begzügl. Beschaffung von LDN

Silvia ⌂ @, England, Mittwoch, 18. Januar 2012, 18:19 (vor 2131 Tagen) @ konny44

» Was mich noch interessieren würde. Warum liegen die Chancen bei einem
» Hausarzt höher als bei einem Neurologen>

Hausärzte haben ein grösseres und vielseitigeres Interesse an ihren Patienten. Bei vielen ist das Wort Gesundheit noch im Wortschatz, nicht nur Behandlung, was bei Neurologen (und anderen Spezialisten) der Fall ist. Behandlung, Symptombekämpfung ist jeweils das Ziel, Ganzkörpergesundheit und Vorbeugen (Mangelbekämpfung, Optimalisation von Vitaminen, Hormonen und solchem)kommt nicht ins Spiel. Hausärzte sind auf generelle Gesundheit, Lebensstil, Verhaltensweisen ansprechbar (meine Aerztin liess sich davon überzeugen, dass mein Vitamin D-Spiegel getestet werden sollte und siehe da, er war viel zu tief!)

Soviel ich weiss (ist jedenfalls hier in England, wo ich wohne, der Fall) sind Neurologen oft mit Spitälern verbunden, die noch viel stärkere Gesetz-/Richtlinien haben, als unabhängige Aerzte. Und natürlich haben sie auch oft Interessenkonflikte, denn sie haben ihre Sponsoren. LDN wird von keinem ihrer Sponsoren vertrieben. Völlig unabhängige Aerzte(zum Beispiel Einzelärzte in kleineren Ortschaften) sind vielleicht am einfachsten zu überzeugen, dass sie mit dem Verschreiben eines nichtschädlichen Mittels wie LDN einem ihrer Patienten eine Chance bieten können.

Grüsse Silvia

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